Sonntag, 16. Juni 2019

Gewitter

 Der Sommer ist da.
Jetzt gibt es oft Gewitter.

Ein Gewitter kommt (das Gewtter, -)
Foto: Huhu Uet / Wikimedia

Ich habe schon viele Gewitter erlebt.
An zwei davon erinnere ich mich noch sehr gut.

Einmal war ich noch ein Kind.
Ich war zuhause.
Meine Mutter und meine Schwester waren auch da.
Ein Gewitter begann.
Wir sahen die Blitze und hörten die Donner. 
Es war sehr dunkel und sehr windig.
Der Regen schlug an die Fenster.



Ein Blitz (der Bltz, -e).
Foto: André Karwath aka Aka / Wikimedia

Das Gewitter kam näher und näher.
Es wurde lauter und lauter. 
Es blitzte - und sofort hörte man den Donner. 
Der Lärm hörte gar nicht mehr auf. 

Meine Mutter sagte:
Das Gewitter ist genau über uns.
Habt keine Angst.
Wir haben einen Blitzableiter.
Aber wir gehen in den Flur.



Rechts am Haus ist ein Blitzableiter
(der Bltzableiter, -).
Bild:Christian Erdmann Mirus, 1782 / Wikimedia




Wir gingen in den Flur und setzten uns auf den Boden.
Auf einmal gab es einen Knall.
Er war unglaublich laut.

Zuerst hörte ich nur ein Singen in meinen Ohren.
Dann hörte ich meine Mutter.
Sie sagte:
Der Blitz hat eingeschlagen.
Hör auf zu schreien.
Es ist nichts passiert.

Dann hörte das Gewitter langsam auf.


 
Foto: Huhu Uet / Wikimedia





Das andere Gewitter war vor ein paar Jahren.

Der Tag war sehr warm.
Aber das Wetter war nicht schlecht.

Ich war in meiner Wohnung.

Da wurde es draußen dunkel.
Das Licht wurde ganz komisch.

Ich schaute aus dem Fenster.
Der Himmel war nicht schwarz - 
er war violett und gelb!

Plötzlich kamen Wind, Regen und Blitze - alle auf einmal. 
Der Wind war sehr laut.
Er war lauter als das Gewitter.
Der Regen fiel nicht von oben nach unten -
er fiel waagerecht gegen die Fenster.

Ich lief durch die Wohnung.
Sind alle Fenster zu?

Ja, alle Fenster waren zu.
Aber der Wind war so stark,
dass ich Angst bekam.
Ich dachte:
Vielleicht gehen die Fenster kaputt!

Ich ging in den Flur und setzte mich auf den Boden.
Der Lärm draußen war unglaublich.
Aber es dauerte gar nicht lange.
Plötzlich war es vorbei.

Das Licht draußen wurde ganz hell.
Es war viel heller als vorher.
Ich dachte:
Brennt unser Dach?

 
Auf diesem Dach ist Feuer. Es brennt.
(Ort: Bremgarten, Schweiz)
Foto: Micha L. Rieser / Wikimedia.


Ich lief ans Fenster.
Da sah ich:
Das Licht kam nicht von einem Feuer.
Vor dem Haus waren zwei Bäume umgefallen.
Deshalb hatten wir mehr Licht.


Ein Baum ist umgefallen.
Foto: Spielvogel / Wikimedia Commons


Wir hatten Glück.
Die Bäume waren nicht auf unser Haus gefallen.
Fast nichts war kaputt.
Nur die Regenrinne war abgerissen.


Eine Regenrinne (die Regenrinne, -n)
Foto: Agnete / Wikimedia Commons

An dieses Gewitter musste ich noch lange denken.




 
Wortliste:
erleben = dabei sein, wenn etwas passiert.
der Dnner, - = Lärm nach einem Blitz.
das Gewitter, - = Regen und Blitze und Donner .
zwei davon = zwei von allen.
wndig = so, dass es viel Wind gibt.
der Flur = Raum in der Wohnung. Im Flur geht man von einem Zimmer zum anderen.
der Knll = Lärm. Er kommt plötzlich.
unglaublich = so, dass man es nicht glauben kann.
einschlagen, schlug ein, eingeschlagen = (Blitz) das Haus treffen.

Hör auf zu + Verb (Inf) = mache Verb nicht mehr! 
schreien, schrie, geschrien [geschri´en]= laut rufen, laut weinen.
Es ist nichts passiert = es ist alles gut.
komisch = (hier:) so, dass es nicht normal ist.

waagerecht = von einer Seite zur anderen. 
snkrecht = von oben nach unten. 
das Feuer, - = (siehe Bild).
brnnen, brnnte, gebrnnt = was ein Feuer tut.
mfallen, fiel m, mgefallen = zuerst stehen, und plötzlich liegen.
breißen, rß ab, bgerssen = von einer großen Sache eine kleine Sache schnell wegmachen. Zum Beispiel: Eine Seite aus einem Heft reißen.



Freitag, 29. März 2019

Bestellung im Restaurant :-)

In der Nähe von meinem Haus gibt es ein Restaurant.
Der Koch ist wunderbar.
Das Essen schmeckt immer gut.

Neulich war ich wieder dort.
Am Tisch neben mir saßen zwei Frauen.
Sie hatten ihr Essen schon bekommen.
Sie sprachen darüber, wie gut es war.

Da kam eine Mutter mit einem Kind.
Der Kellner brachte die Speisekarte.
Die Mutter sagte:
Ich möchte den Fisch.
Das Kind sagte mit heller Stimme:
Ich möchte das Hühnchen.

Da sagte eine von den Frauen leise:
Ich möchte den Koch.


Ein Koch am Herd.
Künstler: unbekannt
Scan: Rainer Zenz / Wikimedia Commo


Wortliste:
bestllen = (im Restaurant: ) sagen, was man essen möchte. 
die Bestllung, -en = (Substantiv von:) bestellen
der Kch,  ̈-e = Person. Sie kocht Essen.
wnderbar = so, dass es sehr gut ist und dass man sich darüber sehr freut.
neulich = vor wenigen Tagen.
der Kllner, - = Person. Sie bringt das Essen zu den Gästen.
die Speisekarte, -n = Papier oder Buch. Darin kann man lesen, welches Essen es in dem Restaurant gibt.
die Stmme, -n = wie ein Mensch spricht oder singt.
hll = so, dass es viel Licht gibt / (Stimme: ) so, dass man es gut hören kann.

Sonntag, 10. März 2019

Ein Gedicht von Erich Fried

Erich Fried
Liebe Leute,

hier kommt ein Gedicht von Erich Fried.
Es ist ein Gedicht über die Liebe.
Viele Leute kennen es.

Die Grammatik ist einfach.
Die Wörter sind vielleicht schwer.
Aber diese Wörter benutzten wir oft.
Das Lernen lohnt sich. 


 
Bild: Nevit Dilmen / Wikimedia Commons


Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe


 

Der Dichter Erich Fried (1921-1988)


Erich Fried (ganz rechts)
Foto: Bundesarchiv / Wikimedia Commons

Auf diesem Bild sieht man Erich Fried.
Er ist nicht allein.
Er redet mit anderen Leuten.
Das Bild passt zu ihm:
Erich Fried hat viel mit anderen Leuten geredet.

Es waren die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg.
Viele Leute dachten:
Deutschland hat große Fehler gemacht.
Wir wollen nie wieder Krieg.
Wir wollen Frieden.
Wir wollen unser Land besser machen
und mit anderen Ländern gerecht zusammen leben.

Erich Fried war einer von diesen Leuten.
Er hat laut gesagt, was er denkt.
Er hat in Gruppen diskutiert
und in der Öffentlichkeit gesprochen.
So hat er für den Frieden gearbeitet.

Als ich jung war,
kannte ich Erich Fried nur von seiner Friedensarbeit.

Erst als ich studierte,
habe ich Gedichte von ihm kennengelert,
Ich war überrascht.
Ich habe gedacht:
"Oh. Erich Fried ist auch ein Dichter!"


Erich Fried war Dichter und Übersetzer.
Er hat englische Literatur ins Deutsche übersetzt.
Zum Beispiel Shakespeare.
Aber auch Dylan Thomas und viele andere.

"Was es ist" ist das bekannteste Gedicht von Erich Fried. 
Hier können Sie es hören:
https://www.youtube.com/watch?v=wKlFZmCsHkE
(Die Sprecherin ist Katharina Thalbach.)



Wortliste
sich lohnen =  einen Vorteil bringen // gut sein, weil man es noch oft brauchen kann.

der nsinn (nur Singular) = Etwas, das dumm ist / Etwas, das keinen Sinn hat.
vernünftig = so, dass man Dinge plant, die man gut machen kann, und die gut für einen sind.
die Vernnft (nur Singular)= (Substantiv von:) vernünftig
das nglück, -e = Eine Sache oder Situation, von der man große Probleme bekommt.
berchnend =  so, dass man nur daran denkt, was gut für einen selbst ist. Man denkt nicht daran, was gut für andere ist.
die Berchnung (nur Singular) = (Substantiv von:) berechnend.
schmrzen = weh tun.
der Schmrz, -en = (Substantiv von:) schmerzen.
die ngst, ̈-e = das Denken: "Etwas wird mir weh tun // Etwas Schlimmes wird passieren".
aussichtslos = so, dass es einen Plan gibt, aber dieser Plan kann nie wahr werden.
einsehen, sah ein, eingesehen  =  erkennen, dass eine Sache nicht so geht, wie man gedacht hat.
die Einsicht, en = (Substantiv von:) einsehen.
lächerlich = so, dass man darüber lachen muss.
stlz = (hier: ) so, dass man möchte, dass andere Leute einen stark respektieren.
der Stlz (nur Singular) = (Substantiv von:) stolz
leichtsinnig = so, dass man Dinge tut, die weh tun können // so, dass man oft nicht nachdenkt und gefährliche Dinge tut.
vorsichtig = so, dass man nicht tut, was weh tun kann // so, dass man viel nachdenkt, bevor man etwas tut.
die Vorsicht (nur Singular) = (Substantiv von:) vorsichtig.
unmöglich = so, dass es nie passieren kann.
erfahren = so, dass man eine Sache schon oft getan hat // so, dass man eine Situation schon oft erlebt hat.
die Erfahrung, -en = (Substantiv von:) erfahren.

Mittwoch, 6. März 2019

Alters·armut

Das ist mir vor einigen Monaten passiert:

Ich war in einem Supermarkt.
Da hat mich eine Frau angesprochen.
Sie war alt
und konnte nicht mehr gut gehen.
In ihrem Einkaufswagen war nicht viel.

Ein Einkaufswagen (der Einkaufswagen, -).
Foto: Wanzl Metallwarenfabrik / Wikimedia Commons.

Die Frau stand an einem Regal.
Sie hatte eine Dose in der Hand.
Sie sagte:
"Entschuldigen Sie bitte die Störung.
Ich möchte das hier kaufen.
Aber ich habe nicht genug Geld bei mir.
Können Sie mir vielleicht mit zwei Euro aushelfen?"


Ein Regal mit Dosen (die Dose, -n) in einem Supermarkt.
Foto: Marcela (talk) / Wikimedia commons.


Ich habe gesagt: 
"Klar. Gerne."
Ich habe meinen Geldbeutel herausgeholt
und habe ihr zwei Euro gegeben.
Sie hat sich bedankt.
Und dann hat sie gesagt:
"Darf ich Ihnen ein Herz geben?"


Ein Herz (das Hrz, -en)
Grafik: sarang / wikimedia commons.


Ich habe nicht verstanden, was sie meint.
Aber ich habe gesagt:
"Ja, gerne."
Da hat sie einen Briefumschlag herausgenommen.
Sie hat ein Herz aus rotem Papier aus dem Umschlag genommen
und hat es mir gegeben.

In dem Umschlag waren noch viele Herzen.


Ein Briefumschlag (der Briefumschlag, ̈-e, der mschlag, ̈-e )
Foto: Frank C. Müller, Baden-Baden / Wikimedia Commons.


Da habe ich erst kapiert,
dass die Frau arm war.

Ich habe eine Sekunde lang gedacht:
Soll ich fragen:
"Möchten Sie noch etwas kaufen?
Ich kann ihnen mehr Geld geben."

Aber dann habe ich gedacht:
Die Frau hat sich so große Mühe gegeben,
ihre Würde zu bewahren.
Sie hat mich höflich gefragt.
Sie hat gesagt: "aushelfen".
Das sagt man, wenn man das Geld später zurückgeben will.
Und sie hat mir für das Geld ein Herz gegeben.
Sie möchte nicht betteln.

Deshalb habe ich nichts gesagt.
Ich habe mich für das Herz bedankt.
Ich musste lächeln, weil es so hübsch war.
Dann bin ich gegangen.


Was ist das Problem?


Wenn man arbeitet, bekommt man Geld.
Von dem Geld muss man jeden Monat etwas bezahlen.
Dafür bekommt man später eine Rente.

Manche Leute verdienen nur sehr wenig.
Manche arbeiten nur halbtags
und bekommen deshalb wenig Geld.
Das ist oft bei Frauen so,
die sich um Kinder kümmern.

Alle diese Leute können nur wenig für die Rente bezahlen.
Deshalb ist ihre Rente später sehr klein.
Sie haben immer gearbeitet,
aber die Rente reicht nicht zum Leben.

Wenn das Geld nicht zum Leben reicht,
bekommt man "Hartz vier".
Das ist Geld vom Staat.
Es reicht zum Leben.
Aber viel ist es nicht.
Hrtz vier
Manche Leute haben nie gearbeitet.
Sie bekommen auch "Hartz vier".
Alle bekommen gleich wenig.
Obwohl die einen für ihre Rente gezahlt haben,
und die anderen nicht.

Das ist nicht gerecht.

Im Moment sprechen wir viel darüber:
Wie kann man dieses Problem lösen?


Wortliste
Altersrmut = (Substantiv für): Alt sein und kein Geld haben.
(jemanden akk.) nsprechen, sprach n, ngesprochen = zu einer Person gehen, die man nicht kennt, und mit ihr sprechen.
bei sich haben = mitgebracht haben
aushelfen = kurze Zeit etwas für jemand tun / kurze Zeit für jemand arbeiten (z.B. in einem Laden aushelfen).
jemandem (dat.) mit etwas aushelfen = jemandem eine Sache für kurze Zeit geben. Z.B. "jemandem mit Geld aushelfen": jemandem ein bisschen Geld leihen.
herausholen = (hier:) aus der Tasche nehmen.
kapieren = (Umgangssprache: ) verstehen.
rm = so, dass man kein Geld hat.
die Seknde, -n = eine Minute hat 60 Sekunden.

die Würde (nur Singular) = der Wert, den ein Mensch immer hat.
bewahren = behalten/ nicht aufgeben.
btteln = Leute auf der Straße um Geld bitten.
die Rnte, -n = Geld. Alte Leute bekommen es, wenn sie früher gearbeitet haben. 
hlbtags = Vier Stunden am Tag.
sich um Kinder kümmern = (hier:) mit den Kindern zuhause sein.
der Staat, -en = das Land / (hier:) Deutschland
reichen = genug sein. 
gercht = so, dass es fair ist / so, dass man bekommt, was man bekommen sollte.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Die Geschichte vom wilden Jäger



Ein Jäger (der Jäger, -). Er hat ein Gewehr (das Gewehr,-e)
unter dem Arm. Der andere Mann hat einen Hasen (der Hase,-n).
Bild: Künstler unbekannt / Wikimedia Commons


Heute erzähle ich wieder eine Geschichte.
Sie kommt aus dem Buch "Struwwelpeter".
Das Buch habe ich im Dezember vorgestellt.



Ein Jäger hat neue Kleider.

Er zieht sich an,
setzt seine Brille auf,
nimmt sein Gewehr und geht hinaus. 
Er möchte einen Hasen schießen.

Und wo ist der Hase?


"Der Hase sitzt im Blätter·haus
und lacht den wilden Jäger aus".



Bilder: "Der Struwwelpeter" von
Heinrich Hoffmann / Wikimedia Commons

Die Sonne scheint.
Dem Jäger wird heiß.
Er ruht sich aus.
Das Gewehr legt er auf den Boden.

Da kommt der Hase.
Er geht ganz leise.
Er nimmt das Gewehr.
Aber nicht nur das:
Er nimmt auch die Brille!

Der Hase setzt die Brille auf.
Es will auf den Jäger schießen.
Der Jäger hat Angst.
Er läuft weg und schreit:
"Hilfe! Hilfe!"




Der Jäger läuft nach Hause.
Dort ist seine Frau.
Sie trinkt Kaffee.

Vor dem Haus ist ein Brunnen.
Der Jäger springt hinein.
Der Hase schießt.
Er trifft den Jäger nicht.
Aber er trifft die Kaffeetasse.
Die Tasse fällt hinunter.
Sie trifft das Hasenkind.
Das Hasenkind schreit: Aua!



Vor dem Haus ist ein Brunnen (der Brnnen, -).
Der Jäger springt in den Brunnen.


Warum heißt diese Geschichte "Die Geschichte vom wilden Jäger"?


Es gibt auch die Geschichte "Die Wilden Jäger"
Sie ist schon sehr alt. 
Es ist eine Monster-Geschichte. 
Die Monster jagen in der Nacht. 
Wenn ein Mensch sie sieht, muss er sterben.
 

Der Jäger in unserer Geschichte ist kein Monster.
Er ist nur ein Mensch.
Aber er ist trotzdem gefährlich,
weil er nicht auf sein Gewehr aufpasst.


Wortliste
der Jäger, - = (siehe Bild.)
jagen = (Verb von: ) Jäger. 
wld = (hier) gefährlich.
schießen, schß, geschssen = mit einem Gewehr töten. 
das Bltt, ̈-er = das Grüne an einer Blume oder einem Baum. Ein Baum hat viele Blätter.
auslachen = über jemand lachen.
trffen, traf, getrffen = genau dort hin schießen, wo man will (z.B. im Fußball ins Tor treffen)
das Mnster, - = Ein Wesen, das Menschen jagt.
Liebe Leute, 
möchten Sie einen Kommentar schreiben?
Hier unten ist Platz:⇓
:-)

Dienstag, 1. Januar 2019

Neujahr! Was ist aus unseren guten Vorsätzen geworden?

Ein Kalender (der Kalnder, -) mit einer Eins.
Grafik: Albin Olsson / Wikimedia Commons

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr 2019 ist da!
Ich wünsche Ihnen viel Glück!

Ihre Susanne Knödel


Ein Kleeblatt (das Kleeblatt, ̈-er).
Das soll Glück bringen.

Foto: Wikimedia Commons


Erinnern Sie sich noch an meinen Blogpost von vor einem Jahr?
Da habe ich von meinen Vorsätzen für 2018 erzählt.
Was ist daraus geworden?

Ich habe meine guten Vorsätze nicht vergessen.
Aber ich habe sie auch nicht ganz eingehalten.

Ich wollte mehr Sport machen.
Das hat nicht geklappt.
Ich habe so viel Sport gemacht wie vorher.
Immerhin habe ich nicht weniger gemacht!

Ich wollte kein Essen mehr wegwerfen.
Das hat noch nicht ganz geklappt.
Aber ich habe weniger eingekauft.
Und deshalb ist weniger übriggeblieben
Das war gut.

Ich wollte bei der Arbeit mehr Pausen machen.
Das habe ich gemacht. :-)
Aber es waren trotzdem zu wenige Pausen..
Und meine Abende im Büro waren viel zu lang.
:-( 
Dieses Problem muss ich noch in den Griff kriegen.

Und ich hatte noch einen Plan...
Ich wollte gerne nach Paris fahren.
Der Eiffelturm in Paris
Foto: MarkGGN / Wikimedia Commons

In Paris war ich nicht...

 
Das Parlamnt in London.
Foto: Tony Moorey; FlickR / Wikimedia Commons


Aber immerhin war ich in London!


Und wie ist es mit Ihnen?
Was ist aus Ihren guten Vorsätzen geworden?
Können Sie das schon auf Deutsch erzählen?




Wortliste

der Vorsatz, ̈-e = etwas, das man bestimmt tun will.
der gute Vorsatz / die guten Vorsätze = Etwas, was man im neuen Jahr immer tun will oder anders machen will als vorher.
einen Vorsatz einhalten = die Sache, die man tun wollte, wirklich tun. klppen = funktionieren / gut gehen.
immerhn = das Wort benutzt man, wenn man sagen will: Es ist nicht sehr gut. Aber es ist auch nicht ganz schlecht.
wgwerfen, warf wg, wggeworfen =  ein Ding, das alt ist oder das man nicht mehr haben will, in den Abfall tun.
übrig bleiben, blieb übrig, übrig geblieben = noch da sein, wenn man alles benutzt hat, was man braucht.
eine Pause mchen (die Pause, -n) =  mit der Arbeit kurz aufhören und ausruhen.
in den Grff kriegen = ein Problem lösen oder mit einem Problem besser leben können.